Inhaltsstoffe im Schwebstaub, Bericht 2014

Wie hoch die Belastung der Luft durch Arsen und Schwermetalle sowie durch polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe ist wird ständig an zwei Hamburger Messstationen überwacht. Eine Übersicht über die Messergebnisse der letzten Jahre zeigt der Report 2014.

Hamburger Luftmessnetz – Datenarchiv & Stationsinfos – Schwermetalle – FHH

 

Im Blickpunkt: Inhaltsstoffe im Schwebstaub

Für die Elemente Arsen, Blei, Cadmium und Nickel im Feinstaub sowie für den Stoff Benzo(a)pyren (B(a)P) als Leitkomponente der polycyclischen aromatischen Kohlewasser-stoffe wurden in den Luftqualitätsrichtlinien der EU Grenz- und Zielwerte festgelegt, die mit der Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen (39. BImSchV) verbindlich wurden.

Die entsprechenden Staubinhaltsstoffkonzentrationen müssen ab dem Jahr 2008 systematisch überwacht und die Ergebnisse an die EU übermittelt werden. Bei der Einrichtung der Messorte (mindestens zwei pro Komponente sind für einen Ballungsraum der Größe Hamburgs Mindestanforderung) war besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass die mutmaßlichen Belastungsschwerpunkte erfasst werden, an denen die Bevölkerung den höchsten Konzentrationen ausgesetzt ist: Dies ist bei Arsen und den Schwermetallen an der Messstation Veddel der Fall, die nahe an einem bedeutenden Industriegebiet liegt. Für B(a)P wurde die Verkehrsmessstation Habichtstraße gewählt, da der Verkehr ein wesentlicher Verursacher für diesen Stoff ist. An der Station Wilhelmsburg werden alle Komponenten gemessen, weil an dieser Station eine repräsentative Aussage über die Exposition der Bevölkerung insgesamt möglich ist.

Die Auswertung der Messdaten erfolgt kalenderjährlich. Der Grenzwert für Blei und die Zielwerte für die weiteren Komponenten wurden seit 2008 auch am Belastungsschwerpunkt Veddel stets eingehalten. Der Report 2014 stellt die Ergebnisse der Messungen auch für die weiter zurückliegenden Jahre im Einzelnen dar und ist als Download verfügbar.

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